Beiträge von Raimund Volk

    Mich würde an einer Bidi-Wallbox fast nur die V2G-Option interessieren, also der bezahlte Stromhandel. Aber da kommt es natürlich auch auf die noch nicht bekannten Investitionskosten an und auf die Vergütung, die ein Stromhändler zahlen würde.


    Im Sommer sind wir mit unserer heutigen 11,5 kWh / 11 kWp Anlage von E3DC praktisch autark. Auf unseren Fernreisen würde mir mehr Kapazität auch nichts nützen, da muss ich ohnehin den teuren Strom aus den Schnellladern kaufen.


    Im Winter würde mir Bidi mit dem Fisker zum Eigenverbrauch auch nichts nützen, da ich sowieso schon nicht mehr genug Strom produzieren kann um das Haus, das Auto und die Wärmepumpe damit zu versorgen.

    2026.02.25 Electrive, EHA - Flotten E3DC.png

    Möglicherweise kommt die Bidi-Wallbox von E3DC innerhalb vom März 2026 - aber der ist ja noch ganz am Anfang. Eine aktuellere Information habe ich nicht.


    Aber interessant war ein Vortrag von EHA, der Energy Hub Alliance, bei einer Veranstaltung von electrive am 25.02.2026. Das ist ein neuer Standard, der es erlaubt unterschiedliche Komponenten einfach zu verbinden. Zur Initiative gehört auch E3DC, und es ist vielleicht kein Zufall, dass beide in Osnabrück ansässig sind.


    So ist es jetzt schon möglich z. B. einen BMW an die heutigen E3DC-Wallboxen anzuschließen und über die E3DC-Software die BMW-Fahrzeugdaten auszulesen. Oder seinen Stromhändler einzubinden: bei uns war das Tibber, der durch ein paar wenige Klicks in die E3DC-Software integriert werden konnte.


    Ich denke, dass wird die Einführung von Bidi-Komponenten deutlich beschleunigen.

    ... ADAS 3.1.1 und fehlerhafte Radargeräte ...


    Sind die angebotenen Module nur eine Reparatur für Fahrzeuge, bei denen überhaupt nichts mehr funktioniert oder werden in irgendeiner Art Verbesserungen gegenüber dem Stand von soweit wie möglich "gesunden" Fisker Oceans geboten?


    Und ist es nicht eigentlich egal, ob das Radargerät funktioniert oder nicht - es wird doch ohnehin nicht genutzt? Oder wenn ja, wofür? Die Notbremsfunktion geht doch vermutlich über die Frontkamera, das war jedenfalls bei den MobilEye-Systemen so, die wohl auch im Fisker verbaut sind.

    Habe vor ein paar Wochen den spiegelbildlich selben Reflektor (für vorne rechts) von Steiner gekauft und eingebaut. Die Art Klammer-Unterlegscheiben ließen sich mit meinem Werkzeug nicht genügend weit auf die Pins drücken.


    Das letzte bisschen Wackeln habe ich durch etwas Kleber Sikaflex 554 erfolgreich beheben können. Sieht jetzt wieder aus wie neu.

    Steckdose ohne einen Verbraucher eine Leistung verbrauchen?

    Doch, nach außen wird zwar keine Leistung abgegeben (außer der für das Messgerät von max. 0,001 W).


    Der Konverter "weiß" ja nicht, wann jemand an der Steckdose wirklich Strom bzw. Leistung benötigt. Also muss er ständig eine 230-V-Wechselspannung an die Steckdose anlegen. Diese Erzeugung im Konverter verbraucht aber etwas Leistung, eben die von mir geschätzten 30 W.


    Aus diesem Grund ist es im Campingbereich manchmal sinnvoller für kleine 230-V-Verbraucher, wie etwa Handy-Ladegeräte, einen kleiner dimensionierten Konverter zu verwenden, z. B. mit nur 300 W Gesamtleistung. Der hätte dann nur noch geschätzt einen Eigenverbrauch von ca. 3 W.


    Die Betrachtung gilt für die Steckdose im Fisker. Im Haushalt ist es natürlich anders: kein Verbraucher angeschlossen = Leistung und Kosten Null.

    Ich denke schon, dass die 230-V-Steckdose in Bereitschaftsstellung (also 230 V ist messbar, aber kein Verbraucher hängt dran) etwas verbraucht. Geschätzt etwa 1 % ihrer Maximalleistung, also 30 W. Aber die kommen dann aus der Hochvoltbatterie.


    Wenn man die Steckdose nicht nützen will, und das Auto lange in "Ready" steht, verbraucht die Bereitstellung von 230 V vielleicht eine knappe Kilowattstunde pro Tag - so gesehen also Vampire Drain. Aber wenn man das Auto verlässt, also den Schlüssel aus dem Auto entfernt, wird die Kofferraum-230-V-Steckdose (zu unserem Camping Leidwesen) sofort ausgeschaltet. Die vordere 230-V-Steckdose im Adapter im Ladeport läuft allerdings beliebig lange.

    Wir haben die 230-V-Steckdose im Kofferraum oder über Adapter vorne links am Ladeport beim Camping über hunderte von Stunden genutzt. Daran kann unmöglich die 12-V-Batterie beteiligt sein. Kommt direkt aus 113-kWh-Batterie.


    Unsere 12-V-Batterie ist immer noch die originale Fisker-Bleibatterie von Dezember 2023. Die hätte bei Überlastung sonst schon längst kaputtgegangen sein müssen.