Beiträge von Raimund Volk

    Für die Abstandsmessung und damit die Möglichkeit eine Kollisionswarnung auszugeben reicht eine Kamera aus, man braucht kein 3D aus einer Stereoanordnung.


    Die MobilEye-Systeme, die in vielen Autos verbaut sind (vielleicht auch im Fisker?), werten mehrmals das normale Kamerabild der Frontkamera aus: alle erkannten Autos, Motorräder und teils auch Fußgänger werden markiert (im Kontrollbild mit einem farbigen Rahmen darum).


    Bei den rasch folgenden Bildern wird einfach ausgewertet, wie schnell diese Bilderrahmen um die erkannten Objekte größer werden. Daraus kann geschlossen werden, ob es eine Kollision geben könnte und wann die eintreten würde. Wenn der Zeitwert unter einen kritischen Wert fällt wird sofort mit einer Tonfolge und einem roten Warnsymbol im Hauptdisplay gewarnt.


    Damit bei Kurvenfahrten, z. B. auf mehrspurigen Autobahnen, nicht die Fahrzeuge der Parallelspuren ausgewertet werden gehört zur Abstandswarnung normalerweise auch eine funktionierende Spurerkennung.


    Mit einem Radargerät würde das alles auch funktionieren, besonders vorteilhaft bei schlechtem Wetter. Aber wirklich brauchen tut man es im Fisker nicht, die optische Warnung funktioniert recht gut (zumindest bei unserem FOE mit altem Softwarestand).

    Danke für den Tipp mit der 1-cm-Unterlage unter der unteren Kante: ja, funktioniert!


    Wir haben allerdings seit einiger Zeit diesen Platz für einen dritten Monitor im Fisker reserviert. Bei uns liegt in einer Halterung oberhalb der Ladeschalen eines der iPhones quer und zeigt das Bild unserer Funk-Rückfahrkamera vom Wohnwagen an.


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    Das iPhone ist dabei mit einem USB-C-Winkelstecker dauerhaft am Strom angeschlossen. Die Halterung ist in unserem Fall speziell auf das iPhone pro max zugeschnitten, besonders auf die Kamera-Vorwölbungen auf der Rückseite.


    2026.03.29-19.39.11 RV IMG_0290.jpg


    Das andere iPhone ist an einem magnetischen Ladepuck oben am Hauptbildschirm befestigt. Darauf läuft dann die Navigation mit Google Maps, ABRP oder Apple Karten.


    P.S.: Mit Erscheinen des Pulse und seinem Android-Betriebssystem (irgendwann in 2026) hoffen wir das Kamerabild dann in einem Fenster auf dem Hauptbildschirm laufen lassen zu können. Dann kommt wieder ein iPhone in die Ladeschale mit obigem Tipp. Danke.

    Wir hatten anfangs zwei iPhone XR. Die sind beide gleichzeitig perfekt auf den beiden Original-Ladepads, also mit Gummimatten, aufgeladen worden.


    Unsere neuen iPhone 15 Pro Max sind vom Gehäuse deutlich größer (Max !). Die werden aber leider überhaupt nicht mehr aufgeladen, mit oder ohne Gummimatte (Ansonsten aber schon, außerhalb des Autos - die Telefone sind also in Ordnung.)


    Vermutlich hat die Ladeschale im Fisker einen bestimmten Punkt, wo die Sendespule montiert ist. Und zwar abgestimmt auf die früher üblichen eher kleinen Telefone. Ein größeres Telefon kommt dann seitlich und unten einfach nicht mehr nahe genug an diese Position ran.

    Silikonspray

    Wir verwenden Teflonspray. Nach bisher 65.000 km haben wir damit bei den Originaltürgriffen keinerlei Probleme.


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    Teflonspray ist wie Graphit ein Trockenschmiermittel. Diese ziehen Staub aber nicht so an wie etwa Silikon-Öl. Im Gegensatz zu Graphit ist ein weißer Belag zu erkennen - in mancher Hinsicht stört diese Farbe weniger als das Schwarz vom Graphit. Gerade auf Plastikoberflächen wird mit PTFE- bzw. Teflonspray die Reibung sehr wirkungsvoll reduziert. Wir verwenden das Teflonspray von Ballistol, der Hersteller sollte aber wohl egal sein.

    Bin heute beim Bosch-Klimadienst in Villingen-Schwenningen gewesen. Unser FOE hat km-Stand 65.000 und alles Originalteile, noch kein Austausch, auch nicht die Wasserpumpe (außer Windschutzscheibe bei Steiner). Die Werkstatt hat die verbaute Original-12-V-Batterie im angeklemmten Zustand mit ihrem Spezialgerät gemessen: 91 % SOH - das ist für eine 2 Jahre alte Batterie ein guter Wert. Ich sehe keinen Grund die auf Verdacht auszuwechseln.


    Die haben auch die Klimaanlage desinfiziert sowie das Kältemittel und Kompressoröl kontrolliert: Bei beiden fehlte praktisch nichts. Die Anlage ist offensichtlich dicht.


    Die notwendigen Austauscharbeiten scheinen also bei den unterschiedlichen Fisker-Exemplaren im Forum sehr unterschiedlich zu sein.

    In den letzten Tagen bin ich ein paar Mal längere Strecken, überwiegend Landstraße im Voralpenland, bei kalten Temperaturen gefahren. Habe dabei die Reichweite aus der SOC-Differenz zwischen Fahrtende und -anfang auf 100 % Reichweite zurückgerechnet. Sitzheizung und Allgemeinheizung waren eingeschaltet und es war durchaus angenehm warm im Auto.


    Strecke, Temperatur, Reichweite:

    • 119 km bei 1 °C: 410 km
    • 109 km bei 1 °C: 330 km
    • 166 km bei 1,5 °C: 461 km
    • 164 km bei 5 °C: 402 km
    • 120 km bei 11,5 °C: 414 km

    Einen ganz eindeutigen Zusammenhang zwischen Temperatur und Reichweite kann ich daraus nicht ablesen. Wohl aber, dass man sich nicht auf eine einzelne Messung verlassen sollte, da die Ergebnisse stark schwanken.


    Abgesehen von dem Ausreißer von nur 330 km finde ich den Mittelwert der übrigen Fahrten von 422 km für typische Winterfahrten in Ordnung. Im Sommer sind es dann tatsächlich mehr.

    Mich würde an einer Bidi-Wallbox fast nur die V2G-Option interessieren, also der bezahlte Stromhandel. Aber da kommt es natürlich auch auf die noch nicht bekannten Investitionskosten an und auf die Vergütung, die ein Stromhändler zahlen würde.


    Im Sommer sind wir mit unserer heutigen 11,5 kWh / 11 kWp Anlage von E3DC praktisch autark. Auf unseren Fernreisen würde mir mehr Kapazität auch nichts nützen, da muss ich ohnehin den teuren Strom aus den Schnellladern kaufen.


    Im Winter würde mir Bidi mit dem Fisker zum Eigenverbrauch auch nichts nützen, da ich sowieso schon nicht mehr genug Strom produzieren kann um das Haus, das Auto und die Wärmepumpe damit zu versorgen.

    2026.02.25 Electrive, EHA - Flotten E3DC.png

    Möglicherweise kommt die Bidi-Wallbox von E3DC innerhalb vom März 2026 - aber der ist ja noch ganz am Anfang. Eine aktuellere Information habe ich nicht.


    Aber interessant war ein Vortrag von EHA, der Energy Hub Alliance, bei einer Veranstaltung von electrive am 25.02.2026. Das ist ein neuer Standard, der es erlaubt unterschiedliche Komponenten einfach zu verbinden. Zur Initiative gehört auch E3DC, und es ist vielleicht kein Zufall, dass beide in Osnabrück ansässig sind.


    So ist es jetzt schon möglich z. B. einen BMW an die heutigen E3DC-Wallboxen anzuschließen und über die E3DC-Software die BMW-Fahrzeugdaten auszulesen. Oder seinen Stromhändler einzubinden: bei uns war das Tibber, der durch ein paar wenige Klicks in die E3DC-Software integriert werden konnte.


    Ich denke, dass wird die Einführung von Bidi-Komponenten deutlich beschleunigen.