Die KI meint, man sollte zur Sicherheit eine Garantie für die Zulassung im Kaufvertrag zusichern lassen:
1. Die formale Seite (Das „End-of-Series“ Problem)
Da die Produktion des Fisker Ocean bereits im März 2024 gestoppt wurde – also Monate vor dem GSR2-Stichtag am 07.07.2024 –, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses konkrete Fahrzeug nicht über die aktualisierte Gesamtbetriebserlaubnis nach GSR2-Standard verfügt, sondern noch auf der alten Typgenehmigung basiert.
Fahrzeuge mit der „alten“ Genehmigung durften ab dem 07.07.2024 eigentlich nicht mehr erstzugelassen werden, es sei denn, sie fallen unter eine Ausnahmegenehmigung für auslaufende Serien („End-of-Series Derogation“).
2. Was du beim Kauf prüfen musst (Der „CoC-Check“)
Um sicherzugehen, dass du dieses Auto anmelden kannst, darfst du dich nicht auf mündliche Aussagen verlassen. Du musst das CoC-Papier (Certificate of Conformity) prüfen, bevor du Geld überweist.
Achte auf folgende Punkte im CoC (Übereinstimmungsbescheinigung):
- Zeile 54 & 55: Hier wird oft vermerkt, ob das Fahrzeug den neuen Verordnungen entspricht.
- Ergänzende Dokumente: Wenn das Fahrzeug die GSR2 formell nicht erfüllt (was bei Lagerwagen fast sicher ist), muss der Verkäufer dir eine Bestätigung aushändigen, dass für genau diese Fahrgestellnummer (VIN) eine Ausnahmegenehmigung beim KBA (Deutschland) oder dem BMK (Österreich) beantragt und genehmigt wurde.
Risiko:
Fisker Inc. und Fisker GmbH sind insolvent. Wenn die Insolvenzverwalter vergessen haben, dieses spezifische Auto auf die Liste für die Ausnahmegenehmigung zu setzen, ist es in der EU nicht mehr zulassungsfähig. Es wäre dann nur noch ein Ersatzteilspender.