Beiträge von F#Car

    Mir ist schon lange aufgefallen, dass der tatsächliche Durchmesser der 22-Zoll-Räder deutlich größer ist als bei den 20-Zoll-Rädern. Das merkt man gut beim Vergleich der Geschwindigkeit im Fahrzeug mit der GPS-Geschwindigkeit.

    Bei den 22-Zoll-Rädern zeigt das GPS exakt 100 km/h an, während der Fisker etwa 99 km/h anzeigt. Die Abweichung liegt also nur bei ungefähr 1 %.

    Mit den 20-Zoll-Rädern dagegen zeigt das GPS 100 km/h, während der Fisker nur etwa 93–94 km/h anzeigt. Dort liegt die Abweichung also schon bei ungefähr 7 %.

    Sehe ich technisch auch so. Schwierig wird es dann wenn man den Fußgänger oder Radfahrer am Kotflügel hängen hat und ein Schlaukopf die Änderung feststellt.

    Ich denke, wenn wir die aktuelle Lautstärke um etwa 10 dB reduzieren würden, kämen wir ungefähr auf das Geräuschniveau des Stealth Mode. Das würde sich dann vermutlich kaum noch von der durchschnittlichen Lautstärke anderer Elektrofahrzeuge in Europa unterscheiden.

    Ich habe gerade noch GPT darüber nachgefragt. Da ist der Meinung:


    Meiner Meinung nach ist diese Theorie beim Fisker Ocean bzw. der VSP-Anlage durchaus plausibel.

    Ein Beispiel:

    Wenn das System ursprünglich für einen 4-Ohm-Lautsprecher ausgelegt ist und man auf 8 Ohm geht, halbiert sich bei gleicher Spannung ungefähr der Strom. Der Verstärker muss also deutlich weniger Leistung liefern. Deshalb könnte es gut sein, dass das Steuergerät das gar nicht als Fehler erkennt, solange der Lautsprecher grundsätzlich noch vorhanden ist und kein Kabelbruch oder Kurzschluss vorliegt.

    Problematischer wäre eher der umgekehrte Fall:

    Wenn man z. B. von 8 Ohm auf 4 Ohm oder noch niedriger geht, muss der Verstärker wesentlich mehr Strom liefern. Dann könnten Schutzfunktionen reagieren, etwa wegen Überstrom, Überlast oder Temperatur.

    Damit das Steuergerät den tatsächlichen Strom am Lautsprecher exakt überwachen kann, müsste das System schon ziemlich ausgeklügelt aufgebaut sein — also mit echter Rückmeldung vom Verstärker und detaillierter Diagnose. Ich persönlich würde beim Fisker Ocean eher erwarten, dass nur auf Kurzschluss, Unterbrechung oder grobe Abweichungen geprüft wird, nicht auf eine exakte Impedanzmessung.

    Ich könnte mir vorstellen, dass das Steuergerät es als Fehler behandelt, wenn der Stromfluss, warum auch immer, von den Sollwerten abweicht.

    Das kann man sich gut vorstellen, dass das Steuergerät auf einen anderen Strom und einen anderen Widerstand reagieren kann. Aber ob es an dieser Stelle überhaupt den Strom messen kann, ist eine andere Frage. Seine Aufgabe ist es, ein Signal zu aktivieren und es an den Verstärker der VSP-Anlage weiterzugeben, der dann selbst Strom an den Lautsprecher schickt. Ich habe zwar keine genaue Ahnung, wie das alles funktioniert, aber ungefähr so stelle ich mir das vor.

    Wenn man den Widerstand der Lautsprecher verringert, muss der Verstärker mehr Leistung liefern und entsprechend mehr Strom abgeben. Das könnte sich dann möglicherweise auch am Steuergerät bemerkbar machen. Wenn man den Widerstand dagegen erhöht, muss der Verstärker weniger Leistung liefern und weniger Strom abgeben. In diesem Fall ist es gut möglich, dass das Steuergerät überhaupt nichts bemerkt.

    Damit das Steuergerät den Strom im Lautsprecher tatsächlich über den Verstärker messen und eindeutig überwachen kann, müsste es schon ein ziemlich ausgeklügeltes Steuergerät beziehungsweise System sein.

    Eigentlich hatte ich nie vor, selbst irgendwo einen Widerstand einzulöten, und ich habe das auch niemandem empfohlen. Ich fand den technischen Aspekt einfach interessant.

    Natürlich wird das Ganze vom Steuergerät geregelt. Aber der Strom, der letztendlich den Lautsprecher antreibt, kommt ja logischerweise vom Audioverstärker und nicht direkt vom Steuergerät selbst. Deshalb wäre so ein zusätzlicher Widerstand auch eher eine zusätzliche Last beziehungsweise eine Veränderung der Last für den Verstärker und nicht für das Steuergerät.

    Oder liege ich irgendwo falsch?

    Im Prinzip kann man den Sound einfach leiser machen.

    Ich bin zwar kein Elektriker, aber in meiner Jugend, als ich in verschiedenen Bands gespielt habe, haben wir viel mit Lautsprechern und Verstärkern experimentiert. Es ist allgemein bekannt: Wenn man den Widerstand eines Lautsprechers halbiert, verdoppelt sich die Leistung. Und umgekehrt gilt genau dasselbe — erhöht sich der Widerstand, sinkt die Leistung.

    Deshalb kann ich Folgendes sagen: Wenn unser Lautsprecher im Fisker beispielsweise einen Widerstand von 8 Ohm hat, könnte man theoretisch einen weiteren Widerstand von 8 Ohm in Reihe einlöten. Dadurch würde der Klang ungefähr um die Hälfte leiser werden.

    Ob der Verstärker das allerdings verträgt(16Ohm), ist schwer zu sagen. Ich weiß nicht, für welche Lasten er ausgelegt ist.

    Meine erste Erfahrung mit dem VSP-System hatte ich mit dem Lexus iS 300h F Sport (2014) . Dieses System war dort bereits vorhanden, obwohl es nur ein Vollhybrid war. Besonders interessant war, dass man es mit einer physischen Taste unter dem Lenkrad deaktivieren konnte. Außerdem klang das System je nach Fahrmodus unterschiedlich – im Sportmodus war der Sound deutlich lauter und aggressiver.

    Was mir besonders gefallen hat: Der Klang änderte sich je nachdem, wie stark man das Gaspedal betätigte, und erinnerte leicht an einen Verbrennungsmotor(V8😅) . Es war nicht dieser typische elektrische und „tote“ Klang, den viele moderne Elektroautos haben. Das hat mir wirklich gefallen. Man hat nicht nur das Gaspedal gespürt, sondern auch akustisch wahrgenommen, wie das Fahrzeug reagiert und welchen Sound es dabei erzeugt.

    Was die Aussagen betrifft, dass Tesla leiser sei, kann ich dem nicht zustimmen. Tesla hat einen sehr speziellen Klang, der ziemlich durchdringend ist und sich weit ausbreitet. Wenn meine Nachbarin versucht, ihren Tesla Model Y rückwärts in die Garage einzuparken, höre ich das gleichermaßen deutlich – egal ob ich draußen im Hof stehe oder im Büro bei geschlossenen Fenstern sitze.