Einerseits verstehe ich, dass die neuen Türgriffe deutlich besser, zuverlässiger und langlebiger sind als die alten. Aber in der ganzen Geschichte gibt es noch eine andere Seite – die ethische, auf die irgendwie niemand achtet. Deshalb möchte ich mir erlauben, meine Gedanken dazu zu teilen.
Dass an unseren Fahrzeugen fehlerhafte Türgriffe verbaut sind, ist nicht die Schuld von Fisker, sondern die des Herstellers dieser Griffe. Stellen wir uns folgende Situation vor: Wenn Fisker nicht insolvent gegangen wäre, hätte es natürlich einen Rückruf und einen kostenlosen Austausch gegeben. Und wer hätte das bezahlt? Ich denke, ganz sicher nicht Fisker.
Was haben wir jetzt? Das Unternehmen hat mangelhafte Griffe produziert und verkauft nun eine zweite Serie zu Preisen, die für das Unternehmen selbst vorteilhaft sind.
Wie seht ihr das?
Persönlich möchte ich mit so einem Unternehmen nichts mehr zu tun haben. Ich denke, wenn sie ehrlich wären, könnten sie den Fisker-Besitzern diese Griffe zwar nicht schenken, aber zumindest zum Selbstkostenpreis anbieten.
Ich werde meine alten Griffe allein aus Prinzip lieber selbst reparieren. Wenn man sie richtig pflegt, können sie im Grunde fast problemlos funktionieren. Es reicht, sie ein- bis zweimal im Jahr gut mit trockenem Graphitschmiermittel zu schmieren.