Beiträge von F#Car

    Auf dem Bild sieht man ohne viele Worte, wie stark sich die Heizung unter winterlichen Bedingungen im Fisker auf den Energieverbrauch auswirkt.


    Rechts mein durchschnittlicher Verbrauch mit Heizung, links die letzte Fahrt (ca. 20 km) ohne Heizung.


    Der Unterschied ist deutlich sichtbar: Etwa ein Drittel bis zur Hälfte des ENERGIEVERBRAUCH = (REICHWEITE!) geht allein für die Heizung drauf.😲☹️


    Vor diesem Hintergrund erscheint eine zusätzliche Heizung (z. B. Webasto / Standheizung) praktisch sinnvoll bzw. notwendig.👍

    In der Praxis bleibt die Wärmepumpen-Theorie damit nur eine schöne ideologisch-wissenschaftliche Theorie 💨– die Realität sieht genau umgekehrt aus.

    Meiner Einschätzung nach liegt dan der Heizverbrauch bei etwa 1 Glas Heizöl pro Voll Ladung.🤗☺️✌️

    Wer baut den heute noch eine Fußbodenheizung - Decken oder Wandheizung ist Zeitgemäß. Dann klappt auch das Klimatisieren im Sommer. Bei ordentlichen Reaktionszeiten.

    Bei -15C immer noch eine AZ von über 2,5, also schon ein Fortschritt zum Heizstab.

    Jetzt fehlt nur noch das Argument mit dem Stromausfall…

    Bis die Wärmepumpe den Innenraum auf die gewünschte Temperatur erwärmt, bin ich auf kurzen und mittleren Strecken normalerweise schon am Ziel. Deshalb ist im Fisker ein zusätzlicher Heizkörper eingebaut, der bis zu 7 kW Leistung zieht. Soweit ich weiß, wird damit genau der Innenraum und die Hauptbatterie beheizt. Aber der Verlust an elektrischer Energie ist hier sehr, sehr groß.

    Stell dir mal folgende Situation vor: Du fährst durch die Stadt in einer 30‑km/h‑Zone, und natürlich musst du ständig anhalten – mal ein Kreisverkehr, mal eine Ampel, dann noch irgendetwas anderes, vielleicht sogar ein Müllwagen. Deine Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt auf 12–15 km/h. Du legst diese Strecke in einer gewissen Zeit zurück, und am Ende ist der Energieverbrauch fürs Heizen mit deiner Wärmepumpe sogar höher als der Verbrauch für das Fahren selbst.

    Hast du sie isoliert, nachdem schon mal Probleme mit der Feuchtigkeit aufgetreten sind?
    Der Steiner meinte damals "wenn da einmal Feuchtigkeit drin war, muss der gesamte Kabelstrang getauscht werden, sonst treten die Probleme aufgrund des Kapillareffektes immer wieder auf". Die neueren Kabel sind auch ab Werk wasserdicht und müssen nicht nochmal separat abgedichtet werden.

    Du hast das schon bei Steiner machen lassen, hat er sie gegen neue ausgetauscht? – wie viel kostet das zusammen mit der Arbeit?

    Ja, habe ich schon gemacht. Ich sag aber immer, sie sollen die Radkästen nicht mit dem Hochdruckreiniger reinigen.

    Genau das sage ich auch immer den Mitarbeitern der Autowaschanlage, bevor sie mein Auto waschen. Und am nächsten Tag fährt mein Fisker trotzdem wieder lautlos – trotz der Tatsache, dass ich die Stecker unter dem vorderen rechten Kotflügel isoliert habe.

    Meine Beobachtung:

    Die Heizung knallt zur Zeit ordentlich kWhs weg. Je langsamer man unterwegs ist, desto mehr fällts ins Gewicht.

    Wenn ich da ne Dauerleistung von 3kW annehme, komm ich in der Stadt bei 30km/h Durchschnittsgeschwindigkeit auf etwa 10kWh/100km Mehrverbrauch.

    Das deckt sich mit meinen Verbräuchen ziemlich gut.

    Ist witzig, wenn man das Thema Heizung mit Verbrennerfahrern diskutiert. Da wird 'benötigen' bei der E-Auto Heizung mit 'etwas weniger verschwenden' bei der Abwärme eines Benziners gern argumentativ verdreht, so dass der Verbrenner plötzlich quasi ein effizientes Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerk wird :D

    Deine Berechnungen führen zu wissenschaftlich interessanten Überlegungen. Warum sollte man bei einem Elektroauto nicht beispielsweise eine Gas- oder Dieselheizung einsetzen? Rein energetisch wäre das deutlich effizienter. Nach demselben Prinzip, das man seit Jahrzehnten im Gebäudebereich nutzt: Elektrizität bleibt Elektrizität, aber für die Wärmeerzeugung verwendet man einen energiedichten chemischen Brennstoff.

    Gerade im Winter verbraucht ein Elektrofahrzeug einen erheblichen Teil seiner elektrischen Energie nicht für den Antrieb, sondern für die Beheizung des Innenraums und der Batterie. Physikalisch betrachtet ist das wenig effizient, da hochwertige elektrische Energie in vergleichsweise niedrig temperierte Wärme umgewandelt wird.

    Technologien wie Diesel- oder Gasstandheizungen (z. B. Webasto oder Eberspächer) sind seit Langem erprobt, zuverlässig und sehr effizient. Mit einem geringen Kraftstoffverbrauch ließe sich die notwendige Wärme bereitstellen, ohne die Traktionsbatterie zusätzlich zu belasten. Unter winterlichen Bedingungen könnte dies die Reichweite realistisch um 25–35 % erhöhen, insbesondere bei Langstreckenfahrten und Autobahnbetrieb.

    Aus rein technischer und physikalischer Sicht wäre ein solches hybrides Heizkonzept daher eine sehr sinnvolle Ergänzung für Elektrofahrzeuge.

    Man fragt sich ja ganz naiv, fast schon unschuldig: Könnte es wirklich sein, dass ein halber Eimer Diesel im Winter ausreichen würde, um ein Elektroauto mehrere Male angenehm warm zu halten? Wahrscheinlich ist das nur so eine moderne Legende, ähnlich glaubwürdig wie das berühmte "Zwei-Kugel-Eis".

    Und trotzdem bleibt dieser kleine, lästige Gedanke: Für die reine Innenraumheizung würde diese winzige Menge Kraftstoff vermutlich mühelos mehrere elektrische „Ladungen“ ersetzen. Aber gut — vielleicht ist das nur mein naiver Blick auf Physik, Wirkungsgrade und Energiedichten. 😅👍🤘😎