Beiträge von Raimund Volk

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    Für ein dunkles, am besten schwarzes, Auto würde ich auch Graphit nehmen. Bei einem hellen Wagen aber, wie etwa unser FOE in weiß, bevorzuge ich Teflonspray. Das ist kein Silikonöl, sondern schneeweiße Teflonpartikel in einer Lösung. Wenn das angetrocknet ist sieht es wie Babypuder aus. Der Überschuss kann leicht abgewischt werden.


    Da ich ansonsten als echtes Öl nur das Ballistol-Universalöl nehme, hatte ich das Teflonspray ebenfalls von Ballistol gekauft. War sogar am billigsten. Ich denke aber, das andere Firmen gleiche Qualität liefern können.


    Damit habe ich mehrmals die Griffe eingesprüht. War rein vorbeugend, da ich bei anderen von Problemen gehört hatte. Unsere Griffe waren aber auch schon vor der Behandlung, und bis jetzt über 60.000 km, mechanisch völlig problemlos. (Übrigens auch die weißen Griff-Inlays sehen noch ganz normal aus).


    Mit dem Spray habe ich auch die Lenkradtasten eingesprüht. Seit dem laufen sie geschmeidig und knacken nicht mehr.

    Unser FOE ist jetzt 60.000 km ohne größere Probleme gefahren: immer noch mit Original-12-V-Batterie und Wasserpumpe (der Ersatz liegt aber schon im Kofferraum bereit).


    In der Anfangszeit ist er einige Male erst verzögert aufgegangen, hatte also nicht sofort auf den Schlüssel reagiert. Die Fehlermeldungen sind harmlos, bimmeln nur manchmal - die Anzeige im Fahrerdisplay habe ich einfach mit schwarzem Isolierband abgeklebt, so wird man optisch nicht immer abgelenkt.


    Die Kamera mit Verkehrszeichenerkennung hat auch über alle Softwareversionen funktioniert, ebenso wie der Spurhalteassistent. Bei Feuchtigkeit war einige Male die Rückfahrtkamera schwarz geblieben, hatte sich aber Stunden später wieder erholt. Also nichts, was einen am Fahren hindern würde.


    Einziger Fehler war beim ersten Reifensatz ein starker Verschleiß an nur einem einzigen Reifen. Es war wohl ab Werk die Spur falsch eingestellt. Letztlich ist das Auto dadurch aber nicht liegengeblieben sondern konnte durch einen normalen Reifenservice weiter betrieben werden.

    Das Speichern von Strom zu billigen Zeiten, meist nachts von 02:00 - 05:00, ist vor allem im Winter interessant, wenn die Solarmodule nicht mehr genug Strom für den Tagesbedarf liefern.


    Wenn man (wie z. B. mein Bruder, der unter hohen Eichenbäumen wohnt) keine Solarmodule anschaffen kann, ist es möglicherweise trotzdem sinnvoll sich einen Solarspeicher ohne Solarmodule zu installieren - das könnte dann vielleicht auch der Fisker über Bidi sein.


    Bei E3DC ist so ein automatisierter Betrieb möglich (bei anderen Herstellern vermutlich auch): man stellt einen Preis ein, und dann wird der Speicher aufgeladen, sobald es billiger wird als der eingestellte Preis. Der Speicher braucht normalerweise gar nicht so besonders groß zu sein - 10 kWh sollten meistens genügen. Die volle Kapazität des Fiskers wird man kaum ausnützen müssen.


    Der Stromanbieter (E3DC + Tibber) hat gegen diese Praxis nichts, sondern unterstützt das Verfahren sogar aktiv - es entlastet nämlich die Stromnetze.

    Meine Erfahrung: V2G kann nur mit diesem Adapter aktiviert werden:

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    Das V2L, also Vehikle-to-Last, funktioniert mit diesem Adapter sehr gut bis 3 kW. Muss aber immer das erste Mal im Menü aktiviert werden. Funktioniert auch beliebig lange bei abgeschlossenem Auto. Man kann einen Sicherheitswert vorgeben, so dass die Fahrbatterie nicht aus Versehen total entladen wird.


    Was bei uns letztes Jahr allerdings nicht ging: wir wollten in Frankreich unseren kleine Dacia Spring aus dieser Steckdose laden. Das wäre auch ordnungsgemäß weniger als 3 kW gewesen und hätte eigentlich funktionieren müssen. Der Adapter am Fisker hat in diesem Fall aber keinen Strom abgegeben. Mit allen anderen Verbrauchern, wie z. B. 2-kW-Kochplatten, war das aber kein Problem.

    Ich glaube auch nicht, dass es direkt an der echten Temperatur liegt, vielleicht an falsch übermittelter Temperatur oder sonst einem Softwarefehler.


    Wir sind im September in Spanien mit Fisker + Wohnwagen auf 6.000 km sowohl in den kalten hohen Bergen der Pyrenäen gewesen als auch in der heißen Steppe in Zentralspanien. Dabei lief das Auto zwangsweise im Fun-Modus und verbrauchte ca. 35 kWh/100 km - das sollte dem System mindestens so ordentlich einheizen wie eine Fahrt im Hyper-Modus. Der 30-kW-Bug trat aber unabhängig von diesen Bedingungen immer wieder sporadisch bei ca. jedem 5. Mal auf, konnte aber durch Aus- und Einstecken (bis zu 5 x) und die sonstigen bekannten Tricks so gut wie immer überwunden werden. Ist schon lästig, kann man aber mit leben.

    Mit so einer Bidi-Box sollte mittelfristig dann auch Stromhandel möglich sein, also das Kaufen und Verkaufen von Strom ins Netz. Wenn das die neue E3DC-Wallbox zu einem vernünftigen Preis realisieren können sollte, dann würde mich das sehr interessieren.

    Wir haben etwa die letzten 7.000 km in Spanien, Frankreich und Deutschland fast ausschließlich bei Tesla geladen. Dabei hatten wir in ca. 8 von 10 Fällen gleich die 160 kW, die dann kontinuierlich bis 80 % auf ca. 80 kW abfiel, anschließend auf 30 kW - also voll in Ordnung.

    Bei den restlichen 20 % der Ladevorgänge gab es dann nur die 30 kW zu Ladebeginn. Mit allen Varianten von Beenden und wieder Starten, Stecker raus und wieder rein (bis zu 5 x), Schlafmodus zwischendurch aktivieren, war es dann bis auf ganz seltene Fälle möglich die Ladeleistung zu steigern: manchmal gleich wieder auf 160 kW. Manchmal hat er nach der ersten Viertelstunde Laden mit 30 kW die Ladeleistung auf bis zu 80 kW erhöht.


    Ein Muster für das 30-kW-Problem konnte ich nicht entdecken. Ebenso keine Methode, die in jedem Fall sofort zum Laden mit 160 kW geführt hätte.

    Wir hatten für unser Fisker-Vorgängermodell die Kamera von MobilEye separat gekauft. Die wurde von einem Techniker vor Ort bei uns zu Hause in der Garage eingebaut: an die Scheibe geklebt und an den CAN-Bus angeschlossen. Er hat das Kamerabild mit Hilfe von Messlatten auf die tatsächlichen Fahrzeugabmessungen abgeglichen.


    Anschließend musste man mit dem Auto mit der frisch eingebauten Kamera etwa 5 km Landstraße fahren, wobei die Straße gut sichtbare Rand- und Mittelstreifen haben musste. Der Kalibriermodus der Kamera zeigte dabei den laufenden Lernfortschritt an.


    MobilEye wurde damals von mehreren deutschen Autobauern standardmäßig verwendet. Die Firma wurde (an Siemens?) verkauft und das Modul konnte anschließend nicht mehr separat gekauft werden. In der Dokumentation der Kamera gibt es eine ausführliche Darstellung was auf der Straße an Fahrzeugen, Motorrädern und Fußgängern erkannt wird.