Am Freitag schockierte Fisker die Börse mit einer "Going concern"-Warnung und verkündete, dass "erhebliche Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung des Unternehmens" bestünden. Das Unternehmen müsse in den kommenden zwölf Monaten "zusätzliche Eigen- oder Fremdkapitalfinanzierungen" erhalten, wobei nicht garantiert werden könne, dass "Fisker bei diesen Bemühungen erfolgreich sein wird". Anleger reagierten entsetzt auf diese Hiobsbotschaft und schickten die Fisker-Aktie am Freitag um 33,74 Prozent abwärts auf 0,4825 US-Dollar.
Wie Unternehmensgründer Henrik Fisker in der vergangenen Woche gegenüber dem "Handelsblatt" sagte, stehe man jedoch bereits "in ernsthaften Verhandlungen mit einem großen Automobilhersteller" über eine gemeinsame Produktion und eine Nutzung des Händlernetzes in Nordamerika. Den Namen des potenziellen Partners und Investors wollte Fisker aber noch nicht preisgeben. Wie "Reuters" nun unter Berufung auf Insider berichtet, könnte es sich dabei jedoch um den japanischen Autokonzern Nissan handeln.
- Fisker gibt finanzielle Notlage zu, entlässt 15% der Belegschaft, verzeichnet hohen Verlust.