Beiträge von NFear

    Aber leider hat die FOA ja kein Interesse daran mit TomTom über eine Weiterführung der Tomtom LifeTraffic zu verhandeln. Da die Amis nicht mit TomTom zufrieden sind.

    Also bei mir funktionierte TomTom LifeTraffic sehr gut.

    Das die Karten nicht aktualisiert wurden lag wohl an der Zahlungsmoral von Fisker.

    ich fand Livetraffic auch sehr gut. Die Art wie TomTom verschwunden ist (Domain „abgeschaltet“, jeder Ocean schickt nun 10.000de Requests ins Leere), finde ich sehr fragwürdig.

    Aber dass die FOA nicht mit TomTom verhandelt, stimmt laut dem Videocall in dieser Woche nicht. TomTom zeigt wohl keinerlei Interesse und hat das erste Meeting mit der FOA angeblich mit den Worten eröffnet (sinngemäß): „Bevor wir über die Wiederherstellung des Service verhandeln, zahlt erstmal das, was Fisker uns noch schuldet.“ Laut Jens Guthe war die „the shortest Meeting in FOA history“.

    Wenn viele auf Abwarten setzen, wird das natürlich nix werden…

    Aber wer gestern dabei war, konnte sehen, wieviel Zeit und Herzblut die „Country Liaisons“ investieren. Ganz zu schweigen davon, ihre Autos als Beta-Tester zur Verfügung zu stellen. Samer sprach davon, dass er seit 9 Tagen nicht fahren kann, weil er auf den Abschluss des 2.2er Updates wartet. Meetings mitten in der Nacht, because of Timezone. Und so weiter…

    Sich jetzt entspannt zurück zu legen und zu warten, dass es ein anderer irgendwie schon richten wird und dann mit einem „Hey, jetzt will ich aber auch dabei sein“ einsteigen zu wollen, ist nicht mein Ding. Ja, ich weiß, dass das nicht schwarz-weiß ist und jeder das halten kann wie er will. Aber denkt mal drüber nach, dass sich hier Leidensgenossen den Allerwertesten aufreißen, damit wir alle noch etwas länger von unseren Oceans haben. Just my 2 Cent.

    Ich habe das Popcorn schon bereit gestellt.

    Hi, alter Beitrag, aber meine Frage passt dazu. Funktionieren bei Euch die hinter Lüftungsdüsen (also für den Fonds). Bei meinen versuchen kam da wenig bis nichts raus (weder kalt noch warm). Lüfter hatte ich auf verschiedenen Stufen stehen…

    Nochmal zurück zum Meeting: 3.0 und 4.0 liegen als Beta vor. Da muss also noch ordentlich entwickelt, getestet und homologiert werden => Kostet Geld. Homologation für US und Europa sind getrennt. Für Europa ist pro Homologation mit 0,5 Mio. Euro zu rechnen. Und das jedes mal, wenn eine Änderung vorliegt, die in "Fahr-relevante" Systeme eingreift (mir fällt kein besseres Wort ein), also auch für Bugfixes (3.01). Deswegen ist Car Play und Android Auto davon nicht betroffen. Das ist ja nur "Multimedia".

    Das ganze dann an die Oceans zu verteilen geht über die Cloud. Dazu muss man natürlich in der Cloud sein. Bietet in Zukunft nur die FOA an (Rahmenvertrag mit T-Mobile, Cloud Infrastruktur und Management) => Kostet Geld.

    Das ist ein dickes Brett, was gebohrt werden will. Und immer daran denken: Fisker ist weg und damit auch unsere Ansprüche bzgl. irgendwelcher Unterstützung und Weiterentwicklung. Die FOA ist nicht der Rechtsnachfolger.

    Wie Gitte es gestern im Meeting so schön ausdrückte: "We have all been fiskered".

    Das Meeting wurde aufgezeichnet. Link zur Aufzeichnung gibt es dann im FiskerOA-Forum. Es gab ein paar Erkenntnisse zur 2.2 (z.B. Beta-Test für Europa ist noch zäh, keinen Charger für 12V während des Updates dranhaben). Wasserpumpen sind als Notfallreserve verfügbar, Frontscheiben sind verfügbar. Es laufen Gespräche mit anderen Zulieferern. T-Mobile ist sehr entgegenkommend und schaltet 4G erstmal nicht ab. Die App soll bald wieder funktionieren (europäischer Endpunkt der Cloud soll wieder online gehen). Gespräche mit TomTom gibt es quasi nicht, da TomTom kein Interesse hat. Dafür erste Schritte in Richtung Apple CarPlay und Android Auto. Das OS basiert auf Android und wurde von Harmann entwickelt. Bestimmt habe ich einige Punkte vergessen, aber die FOA-Vertreter waren sehr motiviert und optimistisch, dass Europa nicht von US „abgehängt“ wird.

    Ich würde einen Punkt 0 einfügen: Batterie einen Tag an ein Ladegerät anschließen. Dann war die Anzeige "12 V Batterie schwach" bei mir wieder verschwunden.

    Bei der Gelegenheit habe ich einen Wächter eingebaut und eine Kupplung zum schnellen Anschluss meines C-TEK 5 Ampere Ladegeräts unter die Frontblende verlegt. Seitdem ist Ruhe. Spannung sinkt regelmäßig auf 12,5V ab und wird dann aus der Hochvoltbatterie heraus auf 15V "geschoben".

    Hmm, zu dem Thema Microsoft und Daten in Europa gibt es unterschiedlichsten Aussagen und Ansichten. Der Betreiber und der die Dienste steuert bleibt ein Amerikaner und daher ist nicht unbedingt Europäisches Recht anzuwenden. Aber da brauchen wir nicht zu streiten, das tun schon die Anwälte.

    Ich arbeite bei einem deutschen IT-Dienstleister. Wir betreuen für unsere Kunden auch Services in der Azure Cloud. Für Europäische Lokationen gelten andere Rahmenbedingungen als für die anderen Cloud Regionen. Selbst meine Offshore Kollegen aus internationalen Niederlassungen dürfen nicht auf Systeme von einigen Kunden zugreifen.

    Es gibt auch Azure Lösungen, bei denen Microsoft außen vor ist und der Quellcode zugänglich ist (Delos Cloud). Aber in der Tat alles sehr vielschichtig und im Einzelfall zu betrachten.

    Ein paar Hinweise zum Thema Cloud: Microsoft betreibt eigene Rechenzentren über die ganze Welt verteilt. Wenn diese in Europa / EU stehen, dann unterliegen sie den jeweiligen lokalen rechtlichen Rahmenbedingungen. Du kannst als Kunde von Microsoft wählen, wo Deine Daten liegen sollen. Deswegen haben wir für die Fisker-App auch einen anderen Zugangsweg (URL) als die Amerikaner.

    Auch wenn hier keine Cloud im Spiel wäre, dann würden die Server hoffentlich bei einem Dienstleister in einem Datacenter stehen und nicht irgendwo unter dem Schreibtisch bei Fisker.

    Und die Knotenpunkte, die oben beschrieben werden sind wohl eher Landepunkte für Seekabel. Darüber können „private“ Daten oder öffentlicher Internet Traffic laufen.

    Um Clouds (und andere Server / Dienste) von überall erreichen zu können, gibt es öffentliche und private Peering Points, an denen Provider ihre Netze „zusammenschalten“. Der größte öffentliche Knoten in Deutschland ist das DE-CIX.

    Also genügend Möglichkeiten, dass unterwegs einer mithört…