Beiträge von juma

    Nachdem der Fisker seit November 2024 in meinem Besitz ist ein kurzes Fazit:


    Was für ein geniales Auto ! Läuft wie eine Biene , meine anfänglichen Probleme mit Laden an meiner Solaranlage und Powerstation habe ich

    in den Griff bekommen. Allerdings ist er schon speziell, abgesehen von diesen gelegentlichen Phantom -Fehlermeldungen diskutiert er manchmal

    mit mir, ob er mich z. B. an der Fahrerseite herauslässt, oder bereit ist , beim Losfahren die Spiegel auszufahren.

    Ansonsten bin ich schwer begeistert, sicherlich muss man im Winter mit einer geringeren Reichweite leben.

    Im letzten September waren wir mit dem Elektrobomber in Spanien, hin und zurück 5000 km, Frankreich war easy, super Ladeinfrastruktur,

    Spanien war die volle Katastrophe. Ladesäulen nicht im Betrieb, kaputt oder hat die Ladekarten nicht akzeptiert. Da hat uns der Fisker mit

    seiner gigantischen Sommerreichweite den A..... gerettet. Von der französischen Grenze bis zu meinem alten Herrn aufs Grundstück 400 km

    und im Akku waren noch 27%. von 90% an der letzten französischen Ladesäule. Zurück das gleiche, nachdem wir nach langem Suchen eine

    11 kw AC- Säule gefunden haben. Hat dann halt 8 Stunden gebraucht.

    Ansonsten schaue ich , Ihn nach Möglichkeit nie unter 20% zu fahren und Ihn nach abstellen sofort zu laden. Solange es so weiter läuft und

    der TüV im Dezember keine Einwände hat möchte ich den FO so lang wie möglich behalten.

    Ja, die Bedenken sind absolut berechtigt mit fehlender Erdung zu agieren. ich bin auch noch ganz am Anfang, die

    Möglichkeiten auszutesten. ich bin selbst Elektronikingenieur und hatte in meinem ersten Berufsleben mit Radar-

    Stationen und deren Stromversorgung zu tun. Deshalb bin ich auch nicht völlig verrückt und habe versucht, mit

    dem Messgerät vorher Potentialunterschiede aufzuspüren.

    Mein Eindruck ist, dass bei Powerstationen Nullleiter und Phase keine Rolle spielen, im eingeschaltetem Zustand

    kann man mit dem Phasenprüfer auf beiden Seiten keine Phase feststellen. Das ändert sich wahrscheinlich, sobald

    man das Gerät wirksam erdet. Dann -so meine Vermutung- wird man auf beiden Seiten Phase feststellen, werde

    ich auf alle Fälle austesten.

    So gesehen sollte man an eine Powerstation auch keine Geräte mit Metallgehäuse ( Wasserkocher, Toaster) anschließen, das ist meiner Ansicht gefährlicher, als der Fisker , der keine offenliegenden Metallteile hat.

    Meine Motivation ist vor allem, Lademöglichkeiten zu finden, wenn mal alle Stränge reißen und auch von

    den gierigen Energieversorgern weitgehend unabhängig zu werden. Die Zwischenschaltung einer Powerstation,

    was nichts anderes ist als Speicher plus Wechselrichter machen sogar Balkonkraftwerke als Lademöglichkeit

    interessant.


    LG

    Problem einphasiges Laden auch mit Powerstation gelöst !


    Vielleicht interessiert den einen oder anderen das Ergebnis meiner Bastelei.

    Ursache ist ein Erdungsfehler, für welchen die meisten Ladeziegel keine Umschaltmöglichkeit haben.

    Aufgefallen ist mir das durch ein Video der Autodoktoren, die versuchen, einen leergefahrenen Kona

    mittels eines Benzinaggregates für die verbleibenden 600m zur "Stromtankstelle" zu laden.

    Das geht schief, nicht aber durch mangelnde Leistung des Aggregats, wie sie vermuten. Es ist der

    nicht vorhandene Massekontakt, das lässt sich auch nicht durch einen eingeschlagenen Erdungsstab

    beheben. In einem anderen Forum war dann der Hinweis, den Massekontakt mit dem N-Leiter zu verbinden.

    Das klingt erst einmal sehr abenteuerlich, ich habe einen Leerstecker mit einer entsprechenden Brücke

    versehen und mit dem Ladeziegel einen "Trockenversuch" gemacht, siehe da- die Fehlermeldung war weg.

    Dann zu meinem Fisker, eingesteckt , lädt sofort ohne Probleme !

    Ergebnis des Ladens: Zwei Bluetti (AC200PL , AC180P) mit 3,8Kwh in den Fisker geschoben. Lt. Anzeige im

    Fisker von 42 auf 45 % oder 16 km. Sind so 3 Kwh , welche im Akku angekommen sind. Finde ich nicht so schlecht,

    bei besserem Wetter werde ich noch die Solarpanele austesten.


    Allen im Forum einen guten Rutsch und gesundes neues Jahr

    Die AC200P (neues Modell) hat 2400 Wh, das ist nicht viel mehr, das ist mir auch klar. Gleichzeitig kann ich die

    Bluetti parallel auch mit Solarfoldern aufladen. Um die Effizienz zu testen muss das einphasige Laden am Fisker

    erstmal funktionieren.

    Um der Frage nach Kosten für Solarfolder gleich zuvorzukommen, habe 5 x 200 W flexible Solarpanele gekauft,

    Stückpreis 89 €. Wiegen zusammen gut 10 kg, überlege noch , diese mit Gewebeband klappbar zu verbinden.

    Um so etwas für den Notfall im Auto mitzuführen, wenn ab Frühjahr längere Touren anstehen.

    Mit Powerstation meine ich eine Bluetti AC 200P, das ist wie richtiges Stromnetz, kann im Dauerstrich bis 2,4 Kw

    abgeben, es gibt mehrere Beispiele im Netz, bei denen Elektroautos mit solchen Teilen aufgeladen werden.

    Das reicht zwar nur für ein paar Kilometer, kann im Notfall aber den Unterschied machen.

    Wenn man am Ladeziegel den Strom auf 8 oder 10 Ampere begrenzt, überlastet man die größeren Geräte

    von Ecoflow oder Bluetti auch nicht, ich nutze so etwas auch auf meiner Baustelle zum Steine flexen und so.

    Da ich den Fisker auf meiner Baustelle abgestellt habe, war mein Ladeversuch über eine entsprechend

    leistungsstarke Powerstation. Vielleicht sollte ich diese mal erden und dann funktionierts ?

    Das wäre dann eine ähnliche Situation wie das besagte alte Haus mit nur 2 Leitern.

    Oder vom Nachbarn eine Verlängerung rüberziehen, dann könnte ich das ausschließen.

    Gebe umgehend ein Feedback . Danke für Eure Hilfe und ein schönes Weihnachtsfest.